Unvergessen - Rüdiger Alberti Pfarrer aus Chemnitz

In Chemnitz gab und gibt es Persönlichkeiten, die in der Zeit des Faschismus aktiv Widerstand leisteten, willkürlich verfolgt und massiven Repressalien ausgesetzt und in Konzentrationslager verschleppt wurden. Oft endete die Pein mit dem Tod der Betroffen. Einige von ihnen wohnten oder wirkten auch auf dem Sonnenberg.

In Chemnitz gab und gibt es Persönlichkeiten, die in der Zeit des Faschismus aktiv Widerstand leisteten, willkürlich verfolgt und massiven Repressalien ausgesetzt und in Konzentrationslager verschleppt wurden. Oft endete die Pein mit dem Tod der Betroffen. Einige von ihnen wohnten oder wirkten auch auf dem Sonnenberg.

Unvergessen, Rüdiger Alberti, der von 1928 bis 1935 Pfarrer der Markusgemeine und Prediger war. Da er sich Maßnahmen der Nazis widersetzte, wurde er 1935 verhaftet, verhört und in das KZ Sachsenburg bei Frankenberg gebracht. Ab 1937 konnte er erst wieder in Leipzig an der Thomaskirche arbeiten, wo er auch 1953 verstarb.

Schon längere Zeit bemühten sich Wolfgang Bausch und Matthias Schwander um eine öffentliche Würdigung von Rüdiger Alberti. So wandten sie sich im März 2017 in einem Brief an die Oberbürgermeisterin und Fraktionen im Stadtrat Chemnitz, VVN-BdA Chemnitz und Medien mit dem Vorschlag, den geplanten Wohnpark an der Ziethen- Ecke Fürstenstraße nach ihm zu benennen. Auch der Stadtteilrat und die AG Sonnenberg-Geschichte setzten sich für eine öffentliche Würdigung ein.

Nunmehr wurde der neue Stadtplatz auf dem Sonnenberg als Rüdiger-Alberti-Park fertig umgestaltet und der öffentlichen Nutzung übergeben.

Raimon Brete

 

 

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