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Sachsenburger Dialog

06.06.2026 12:00 - 19:00

  Samstag, 6. Juni 2026   Sonntag, 7. Juni 2026
12.00-18.00 Uhr Offene Ausstellung in der Fabrik
“Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager in Sachsen” und “Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938-1945”
10.00 Uhr Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung
Das Gedenken wird ausgestaltet vom Chor der
Jüdischen Gemeinde Chemnitz Shir Semer.
15.00 Uhr Öffentliche Rundgang
Wir laden zu einem gemeinsamen Rundgang
über das Gelände des früheren KZ Sachsenburg ein. 
11.30 Uhr Treffen der Angehörigen
Bei einem gemeinsamen Mittagssnack kann sich
ausgetauscht werden. Für alle anderen ist der Besuch
der Ausstellungen möglich.
18.00 Uhr Film und Gespräch
“Kaddish nach einem Lebenden”
von Karl Fruchtmann(65 Min.)
mit anschließendem Gespräch mit
Dr. Torsten Musial, Archiv Film- und Medien-
kunst der Akademie der Künste, Berlin
11.30-16.00 Uhr Offene Ausstellung in der Fabrik
"Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager in '
Sachsen" und "Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland
1938-1945"
    13.00 Uhr Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland
1938-1945
Vortrag und Gespräch zur Ausstellung und
dem Projekt “Last Seen” - Bilder der NS-
Deportation mit Dr. Alina Bothe, Historikerin
bei den Arolsen Archives
       
       
       
       
       

Weitere Termine

5. Liedfestival POESIE EUROPAS

28.06.2026 17:00 - Open End

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5. Liedfestival POESIE EUROPAS

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Buchankündigung: Wie Lämmer zur Schlachtbank?

Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:

Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945

Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.

Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/