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In den Werken der Auto Union versuchten ausländische und deutsche Arbeitskräfte durch Produktion von Ausschuss bei Rüstungsgütern sporadisch Widerstand zu leisten. Einige deutsche Arbeiterinnen und Arbeiter beschafften auch Nahrungsmittel, Kleidung und Informationen von “Feindsendern” für die Zwangsarbeiter/innen und Kriegsgefangenen. Eine Widerstandsgruppe im Werk Rößlerstr. wurde 1944 verraten und die Mitglieder wurden verhaftet. Unter ihnen befanden sich Werner Malecki und Max Schuster. Die Gestapo Chemnitz brachte sie zunächst ins Kaßberg-Gefängnis und später ins KZ Flossenbürg. Werner Malecki wurd am 28.12. 1944 dort ermordet. Die SS brachte Max Schuster in das KZ-Außenlager Leitmeritz. Am 03.02. 1945 wurde er im Außenlager “Elsabe” des KZ Flossenbürg bei der Produktion von Panzermotoren der Auto Union zu Tode geschunden. 

Die jüdischen Frauen und Mädchen, die bei DKW in Zschopau für die MMW Taucha Flugzeugmotorenteile fertigten mussten, wurden in Güterwagen eingepfercht und ohne Nahrung auf Transport geschickt. 15 Frauen gelang es unterwegs zu fliehen. Die Jüdin Odette. Spingarn aus Paris marschierte nach dem Sprung aus dem Zug zurück nach Zschopau, wo Sie einen ihr bekannten französischen Kriegsgefangenen traf, der sie zu Frau Elli Fullmann brachte. Frau Fullmann mit ihren vier Kindern, slebst erst in Hamburg ausgebombt und den Mann im Krieg verloren, riskierte, die Todesstrafe, nahm Odette Spingarn auf und versteckte sie bi Kriegsende in iherer Wohnung, wo sie überlebte und nach Paris zurückkehren konnte. Der Staat Israel und die Gedenkstätte Yad Vashem ehren Personen, die Juden vor dem nationalsozialistischen Rassenwahn retteten. So wurde auch Elli Fullmann auf Antrag von Odette Spingarn als “Gerechte unter den Völkern” geehrt.