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Wir

Nur im breiten Bündnis mit allen Demokraten erfüllen wir das Vermächtnis von Buchenwald.
Der Stadtverband Chemnitz des VVN- BdA wurde am 11.Oktober 1990 gegründet. Wir sind organisatorischer Teil des sächsischen Landesverbandes mit Sitz in Dresden.
Wir sind ein Verband von Antifaschisten aus allen Teilen der Gesellschaft und bekennen uns zum demokratischen Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.
Zu uns gehören:

  • Bürger, die in der Zeit des Faschismus in Deutschland ausgebürgert, in die Emigration getrieben, unterdrückt, verfolgt, ausgegrenzt und eingekerkert wurden, sowohl aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen; als auch wegen körperlicher oder geistiger Gebrechen, oder anderer Art zu lieben und zu leben.
  • Deutsche, die in den Armeen der Anti- Hitlerkoalition gekämpft haben,
  • Ehemalige Teilnehmer am antifaschistischen Widerstand, Verfolgte des Naziregimes und deren Hinterbliebene,
    • Jüngere Bürger, die sich mit dem Faschismus auseinandersetzen und zu der Erkenntnis gelangten

      - dies darf nie wieder geschehen -

      Unser Verband ist offen für alle Bürger die bereit sind, etwas gegen Gewalt, Rechtsextremismus und für die Verteidigung der Demokratie und des Friedens zu tun. 

Buchankündigung: Wie Lämmer zur Schlachtbank?

Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:

Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945

Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.

Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/