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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –

Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA e.V.)

Pressekontakt: presse@vvn-bda.de, 0178 278…

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|   VVN BdA Chemnitz

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen,
werte Freunde,

die Bundesregierung verweigert den slawischen Opfern des deutschen Massenverbrechens an…

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|   VVN BdA Chemnitz

Aufgeschlossen und entschlossen, hilfbereit und bescheiden, so war unsere

                           Margot Friedemann.

Im Jahre 1936 geboren, hat…

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Erstellt von Enrico Hilbert | |   VVN BdA Chemnitz

Mit Egmont Elschner haben wir einen Freund, einen Zuhörer, einen Engagierten, einen Aufopferungsvollen, einen uns sehr wichtigen Menschen verloren,…

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Liebe Chemnitzerinnen und Chemnitzer, werte Bürger unserer Heimatstadt,

sehr geehrte Frau Bürgermeisterin für Kultur Dagmar Ruscheinsky,

sehr…

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Zur Erinnerung an Volker Beier

Abschied vom Meisterschüler Volker Beier Steinmetz, Medailleur und Diplom-Bildhauer (geb. am 25. April 1943 in Chemnitz, verst. am 29. November 2023) Er absolvierte ein Meisterschülerstudium an der Akademie der Künste in Moskau bei Nikolai Wassiljewitsch Tomski und an der Akademie der Künste in Berlin bei Gerhard Geyer berufen. Wir erinnern uns an anregende und erfrischende Gespräche über Gesellschaft und Kunst. Klar, freundlich aber auch konsequent sprach er über künstlerische Verantwortung und Engagement für Mitmenschlichkeit sowie die notwendige Solidarität im Kampf um humanistische Ziele. und deren Verwirklichung. Volker Beier stand couragiert gegen Faschismus und Rassismus, was sich in seinem Schaffen deutlich und überzeugend ausdrückte. Davon zeugt die Gedenk-Stele für die am 10. November 1938 zerstörten Synagoge am Stephanplatz. Aber auch seine Hinwendung den Menschen gegenüber, fand in seine Werken einen wohltuenden und ansprechenden Ausdruck wie der Plastik "Großvater mit Enkel" oder auch dem Zwickauer "Marktweiberbrunnen". Eine besonders intensive Zusammenarbeit ergab sich zu seinem 1979 geschaffenen Werk des "Hans-Beimler-Denkmals" am Chemnitzer Gablenz-Center und dessen Erweiterung zur Würdigung der Chemnitzer Spanienkämpfer. An der Stele der in Spanien gefallen Interbrigadisten wurde eine Gedenktafel mit 24 Namen jener eingeweiht, die an der Seite der gewählten spanischen Regierung den Faschisten die Stirn boten. Wir werden den Menschen und Künstler immer in guter Erinnerung behalten. Vorstand VVN-BdA Chemnitz

Unvergessen - Eine neue Rubrik zur Erinnerung und Mahnung

In der Bundesrepublik nehmen die rechtsradikalen und nazistischen Vorfälle und Straftaten immer mehr Fahrt auf. In einem Land, dass sich offiziell als Rechtsnachfolger des 3. Reiches sieht und zugleich die Last eines durch Hitlerdeutschland entfesselten Weltkrieges mit über 60 Millionen Toten tragen muss. Über und über Opfer, Männer, Frauen und Kinder, in Vernichtungslagern der Nazis, der Holocaust mit über

6 Millionen Ermordeten und aber hunderttausenden Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, verhungert, erschlagen.
Mit dem unvergesslichen Tag der Befreiung am 8. Mai 1945 vom Grauen des Krieges und der Vernichtung folgten die Mehrzahl der Menschen in ganz Deutschland dem Schwur der Buchenwaldhäftlinge "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!"

Nach den Kriegsverbrecherprozessen oder schon mit ihnen begann eine zweigeteilte Entwicklung in Deutschland. Im Osten wurde einer
antifaschistischen Ordnung nicht nur Leben eingehaucht, sondern die Entnazifizierung in der Gesellschaft, u.a. durch Antifaschisten und Kämpfer gegen den Faschismus in Verwaltung, Justiz und Polizei sowie Neulehrer vorangetrieben. In den drei Westzonen und später in der BRD wurden mehrheitlich die alten Beamten im staatlichen Machtapparat übernommen. Exemplarisch die Weiterbeschäftigung von Globke als Staatssekretär, Filbinger als Ministerpräsident, Gehlen als Chef des neuen Geheimdienstes, Heusinger als Generalinspekteur der Bundeswehr, Buback als Generalbundesanwalt, Schleyer als Arbeitgeberpräsident. Kasernen der Bundeswehr und Straßen sowie Plätze tragen oder trugen Namen von nazistischen Parteigängern oder Offizieren/Generälen, z.B. von  Manteuffel, Moeller, Freiherr v. Fritsch, Rommel, Lent, Marseille, Lilienthal.
 

In der Folge der Wiedervereinigung kamen sogenannte Aufbauhelfer und "Neubürger" in den Osten, wie z.B. der Gymnasiallehrer Höcke ("Er ist ein Nazi"), der Richter Meyer, der Oberst der Bundeswehr Paderski, der Bundeswehrfallschirmjäger-Oberfeldwebel Kalbitz. Sie zeichnen hauptsächlich mitverantwortlich für den Aufbau rechter sowie nazistischer Strukturen und Parteien in den neuen Bundesländern.  

 

Der gesellschaftliche Umbruch wurde im Osten begleitet von einem Sturm zur Tilgung des Vermächtnisses von Antifaschisten und deren öffentlich-mediale Diskreditierung. Erinnerungsorte, Straßen und Denkmäler für Menschen, die für ihre Überzeugung und ihren Kampf gegen den Faschismus Folter, Haft oder auch den Tod erfuhren, wurden gestohlen, entfernt bzw. geschleift.

Ein Angriff auf ein Wertesystem vieler Menschen, das zugleich auch Bestandteil deren Lebensleistungen mit antifaschistischen Traditionen ist. Dem ist immer wieder zu begegnen. Man hebt die aktuellen Fakten zum erstarken rechter und nazistischer Umtriebe und Entwicklungen aufs Tape und verbannt die geschichtlichen Fakten über deren Ursachen im Keller des Vergessen.
Unvergessen, auch wenn allein in Chemnitz nach 1990 eine durch nichts zu rechtfertigende Straßennamenstürmerei stattfand, Gedenktafeln zerstört oder entfernt und vor allem Schulen ihres antifaschistischen Erbes beraubt wurden.Allein für Chemnitz stehen über 30 getilgte Straßennamen und über 15 getilgte oder mit dem Abriss der Schulen verschwundene Schulnamen.
Euer Kampf war nicht umsonst und die Erinnerung wird unauslöschlich bleiben.

Den Kämpfern gegen den Faschismus zu gedenken und deren Vermächtnis mit Leben zu erfüllen, soll an dieser Stelle in loser Folge über sie berichtet werden.

Peter Blechschmidt und Raimon Brete

Anstehende Termine

Einladung zur Deutschlandpremiere von "Tetuan"

26.02.2024 19:00 - 21:00

Liebe Freund*innen der baskischen Kultur,

wir möchten euch herzlich zur Deutschlandpremiere des Films „Tetuan“
einladen.

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Unvergessen - Wir erinnern und gedenken
Unvergessen und immer im Herzen

Zum Jahrestag der Ermordung von sieben Antifaschisten im Jahre 1945 fand am 27. März eine kleine Gedenkfeier am Hutholz in Neukirchen/Chemnitz statt. 

Getragen vom Heimatverein-Neukirchen und dem Chemnitzer Verband der Verfolgten des Naziregimes, ihrer Hinterbliebenen und Freunde, erinnerten in Anwesenheit von 24 Bürgerinnen und Bürger Enrico Hilbert und Hannelore Wagner in Wort und Bild der standhaften Widerstandskämpfer.

In dieses Gedenken wurden gleichfalls die 12 ermordeten Kriegsgefangenen aus dem Lager in der Turnhalle Jahnstraße in Neukirchen mit eingeschlossen.(RB)

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Stolpersteine mahnen auch in Chemnitz

Lagerarbeitsgemeinschaft Sachsenburg

Aufstehen gegen Rassismus

Buchempfehlungen

NS-Terror und Verfolgung in Sachsen

Dr. Hans Brenner und seine 50 Mitstreiter habe ein umfangreiches Werk über die Anfänge der Konzentrationslager in Sachsen vorgelegt. Die Neuerscheinung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung wirft ein neues Licht auf die Zeit der Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 in Sachsen. Zu den Themen zählen das System der Frühen Konzentrationslager von 1933 bis 1937 (mit mindestens 80 sächsischen Städten und Gemeinden), die politischen Prozesse gegen Gegner des NS-Systems, Opferschicksale aus den verschiedenen Verfolgten-Gruppen und die als Todesmärsche bezeichneten Evakuierungsmärsche aus Konzentrationslagern und deren Außenlagern ab Herbst/Winter 1944 über sächsisches Territorium. Mit einem umfangreichen Datenanhang und vier thematischen Karten liefert das Buch neuestes Forschungsmaterial für die sächsische Heimat- und Landesgeschichte. Brenner, Hans / Heidrich, Wolfgang / Müller, KlausDieter / Wendler, Dietmar (Hrsg.) NS-Terror und Verfolgung in Sachsen. Von den Frühen Konzentrationslagern bis zu den Todesmärschen Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Dresden 2018, 624 S

Von Leipzig über Waldheim nach Buchenwald vom Anarchosyndikalisten zum Kommunisten

Erinnerungnen von Richard Thiede (1906 - 1990) Herausgegeben von Gert Thiede Zu diesem Bericht Im Januar 1984, mit bereits 78 Jahren, hat mein Vater versucht, sein persönliches Leben schriftlich festzuhalten. Sein Ziel war es, die Erinnerungen einmal in einer Schrift zusammenzufassen und der Öffentlichkeit oder einem Museum zur Verfügung zu stellen. Dabei kam es ihm vor allem darauf an, die in Zeiten politischer Engstirnigkeit mancher Funktionäre, ihre abwertende und abweisende Einschätzung zum Wirken der Freien-Arbeiterunion-Deutschlands (FAUD) in der Betrachtung der Arbeiterbewegung richtig zu stellen. ....

"Tagebuch eines Kriegsgefangenen" von Jan Deremaux

"Tagebuch eines Kriegsgefangenen" von Jan Deremaux (Herausgeber: AKuBiZ e.V., Schössergasse 3, 01796 Pirna, www. akubiz.de) Das ursprüngliche Tagebuch aus den Niederlanden basiert auf Notizen auf losen Blättern. Während seines Aufenthaltes vom Februar bis April 1945 in Pirna hat Deremaux diese selbst zu einem Tagebuch zusammen getragen. Dem Tagebuch sind Texte vorangestellt die das Kriegsgefangenenwesen, die Kriegswirtschaft des Deutschen Reiches und das System der Zwangsarbeit sowie die spezifische Situation der niederländischen Kriegsgefangenen und die Geschichte der Burg Hohenstein beleuchten.(RB)