• Gedenktafel für die Chemnitzer Spanienkämpfer

  • Gedenktafel für die Deportierten Chemnitzer Juden im Hauptbahnhof

    Erinnerung an den Chemnitzer Siegmund Rotstein, langjähriger Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde und aktives Mitglied unseres Verbandes

    Mit einem beeindruckenden Festakt hat die Jüdische Gemeinde am 15. Juni 2022 ihren Gemeindesaal nach Siegmund Rotstein benannt. Somit gibt es einen Ort, einen Anhaltspunkt mehr in unserer Stadt, das Siegmund, sein Leben, Wirken und Werk nicht vergessen wird. Gern erinnern wir uns an ihn und seine liebe Schwester Bella zurück, die beide sehr aktive Mitglieder unseres Verbandes waren.

  • Stolperstein zur Erinnerung an Curt Schubert erneuert

  • Gedenktafel für die Chemnitzer Spanienkämpfer

Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V. Eckenheimer Landstr. 93, D-60318 Frankfurt/M.

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern Abend mussten wir erfahrn, dass erneut in Weimar Bäume der Erinnerung für ehemalige Häftlinge des KZ Buchenwald von politischen Vandalen vorsätzlich schwer beschäfigt wurden. Es darf keine Gewöhnung an solche Formen von Zerstörung antifaschistischer Erinnerungskultur geben.

Wir möchten Sie bitten, die angehängte Presseerklärung in ihrer Zeitung redaktionell aufzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ulrich Schneider
Geschäftsführer

Lagergemeinschaft Buchenwald verurteilt politischen Vandalismus

Mit Empörung und Betroffenheit haben wir erfahren, dass diese Woche auf dem Ettersberg Gedenkbäume zur Erinnerung an Häftlinge des KZ Buchenwald zum wiederholten Mal gezielt Opfer von politischem Vandalismus geworden sind. Erst vor wenigen Monaten wurden diese Erinnerungszeichen in der Nähe des Obelisken gepflanzt. Sie erinnern an die deutschen Kommunisten Emil Carlebach, Otto Kipp, Erich Loch, Reinhold Lochmann und August Stötzel, den französischen Flugzeugkonstrukteur und Unternehmer Marcel Dassault sowie an die 1600 Kinder und Jugendlichen, die ihre Haft und das Konzentrationslager Buchenwald nicht überlebten.
Diese Schändung ist eine doppelte Diskriminierung: Erstens die öffentliche Schädigung der Erinnerung an ehemalige Häftlinge des KZ, meist initiiert von Familienangehörigen, Freunden der Verstorbenen oder politischen Weggefährten, wie der LAG Buchenwald-Dora, zweitens ein Angriff auf die „Lebenshilfe“, die als Integrationsprojekt seit vielen Jahren die gesellschaftliche Verantwortung für diese Bäume der Erinnerung übernommen hat.
Wir erwarten von der zivilgesellschaftlichen Öffentlichkeit in Weimar und Umgebung, nicht nur diesen Vandalismus zu verurteilen, sondern auch Initiativen zu ergreifen, diese Erinnerungszeichen wieder herzustellen. Geschichtsvergessenheit und rechter politischer Vandalismus dürfen nicht das gesellschaftliche Klima prägen.

Comité allemand du camp de Buchenwald condamne le vandalisme politique

C'est avec indignation et consternation que nous avons appris que cette semaine, sur l'Ettersberg, des arbres commémoratifs à la mémoire des détenus du camp de concentration de Buchenwald ont été, pour la énième fois, victimes d'actes de vandalisme politique ciblés. Il y a quelques mois seulement, ces signes de mémoire ont été plantés à proximité de l'obélisque. Ils rappellent les communistes allemands Emil Carlebach, Otto Kipp, Erich Loch, Reinhold Lochmann et August Stötzel, le constructeur d'avions et entrepreneur français Marcel Dassault ainsi que les 1600 enfants et adolescents qui n'ont pas survécu à leur détention et au camp de concentration de Buchenwald.
Cette profanation est une double discrimination : premièrement, une atteinte publique à la mémoire des anciens détenus du camp de concentration, le plus souvent initiée par des membres de la famille, des amis des défunts ou des compagnons de route politiques, comme le LAG Buchenwald-Dora ; deuxièmement, une attaque contre le « Lebenshilfe » ("aide à la vie") qui, en tant que projet d'intégration, a assumé depuis de nombreuses années la responsabilité sociale de ces arbres de la mémoire.
Nous attendons de la société civile de Weimar et de ses environs qu'elle ne se contente pas de condamner cet acte de vandalisme, mais qu'elle prenne également des initiatives pour restaurer ces symboles de la mémoire. L'oubli de l'histoire et le vandalisme politique de droite ne doivent pas marquer le climat social.
(traducion electronique)
 

 

Neueste Nachrichten VVN BdA Chemnitz

Eine mehr als berechtigte demokratische und antifaschistische Forderung nach dem Erhalt der KZ-Kommandantenvilla im KZ Sachsenburg wurde von…

Weiterlesen

Ungeheuerliche geschieht in den Baltischen Staaten, in Polen und darüber hinaus in osteuropäischen Ländern. Symbole eines…

Weiterlesen
Ehrung für den Antifaschisten Ernst Thälmann

Am 18. August ehrten und gedachten fast 30 Bürgerinnen und Bürger am "Ernst-Thälmann-Denkmal" am Schlossteich in Chemnitz dem Kämpfer gegen Faschisten…

Weiterlesen

(Zum Besuch der deutschen Außenministerin in Griechenland)

Weiterlesen

Mit großem Respekt und in tiefer Dankbarkeit wird jährlich am 20. Juli derer gedacht, die im Angesicht der unausweichlichen Niederlage des Deutschen…

Weiterlesen
Termine
Es gibt keine Veranstaltungen in der aktuellen Ansicht.
Buchemfehlungen

Dr. Hans Brenner und seine 50 Mitstreiter habe ein umfangreiches Werk über die Anfänge der Konzentrationslager in Sachsen vorgelegt. 

Die Neuerscheinung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung wirft ein neues Licht auf die Zeit der Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 in Sachsen. Zu den Themen zählen das System der Frühen Konzentrationslager von 1933 bis 1937 (mit mindestens 80 sächsischen Städten und Gemeinden), die politischen Prozesse gegen Gegner des NS-Systems, Opferschicksale aus den verschiedenen Verfolgten-Gruppen und die als Todesmärsche bezeichneten Evakuierungsmärsche aus Konzentrationslagern und deren Außenlagern ab Herbst/Winter 1944 über sächsisches Territorium. Mit einem umfangreichen Datenanhang und vier thematischen Karten liefert das Buch neuestes Forschungsmaterial für die sächsische Heimat- und Landesgeschichte.

Brenner, Hans / Heidrich, Wolfgang / Müller, KlausDieter / Wendler, Dietmar (Hrsg.) NS-Terror und Verfolgung in Sachsen. Von den Frühen Konzentrationslagern bis zu den Todesmärschen Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Dresden 2018, 624 S


Von Leipzig über Waldheim nach Buchenwald vom Anarchosyndikalisten zum Kommunisten 

Erinnerungnen von Richard Thiede (1906 - 1990)

Herausgegeben von Gert Thiede

Zu diesem Bericht

Im Januar 1984, mit bereits 78 Jahren, hat mein Vater versucht, sein persönliches Leben schriftlich festzuhalten. Sein Ziel war es, die Erinnerungen einmal in einer Schrift zusammenzufassen und der Öffentlichkeit oder einem Museum zur Verfügung zu stellen. Dabei kam es ihm vor allem darauf an, die in Zeiten politischer Engstirnigkeit mancher Funktionäre, ihre abwertende und abweisende Einschätzung zum Wirken der Freien-Arbeiterunion-Deutschlands (FAUD) in der Betrachtung der Arbeiterbewegung richtig zu stellen. ....