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Inschrift auf dem Obelisk in russischer Sprache:
"Ewiger Ruhm den Kämpfern, die für Freiheit und Unabhängigkeit unserer Heimat gefallen sind." Ruhestätte für die im 2. Weltkrieg im Raum Chemnitz gefallenen sowjetischen Soldaten und verstorbenen zwangsverschleppten Männer, Frauen und Kinder. Im Jahre 1946 wurden hier 1130 Sowjetbürger beigesetzt, die an anderen Stellen beerdigt waren. Jährlich finden am 8.Mai, dem Tag des Sieges über den Hitlerfaschismus, auf diesem Friedhof Ehrungen durch Chemnitzer Bürger statt.
Standort: Unmittelbar hinter dem Obelisk Dieses Denkmal auf dem sowjetischen Friedhof wurde im Auftrag der Vereinten Nationen 1946 errichtet. Es ist die namentliche Erinnerung an 268 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, die in Chemnitzer Betrieben und in Betrieben des Umlandes von Chemnitz arbeiten mussten und an den Folgen von Misshandlungen, durch Hunger und an Krankheiten starben Es wird auch ermordeter Chemnitzer Antifaschisten gedacht.

Am nachfolgend vorgestellten Buch arbeiteten auch Mitglieder unseres Vereines mit. Wir möchten es an dieser Stelle gerne mittels der Verlagsankündigung vorstellen:
Bertram Seidel, Gabriele Seidel, Enrico Hilbert (Hrsg.)
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
Jüdischer Widerstand und Verweigerung aus der jüdischen Bevölkerung in Sachsen gegen da NS-Regime 1933-1945
Das Buch erhebt hinsichtlich der erörterten Thematik weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf theoretischen Tiefgang. Ihr Hauptanliegen besteht vielmehr darin, anhand des Verhaltens konkreter Personen einen Eindruck vom Ausmaß resistenten Handelns aus der jüdischen Bevölkerung eines räumlich klar definierten Territoriums des Deutschen Reiches gegen das Herrschaftssystem der Nazis zu vermitteln und damit der in verschiedenen Milieus noch immer stark verbreiteten Pauschalansicht, die Juden hätten sich nich gegen das Hitlerregime und damit gegen ihr Verderben gewehrt, handfeste Tatsachen entgegenzusetzen. Bekanntlich wurde dieser Aspekt der Holocaust-Gesamtthematik zumindest im deutschsprachigen Raum über lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt und darüber hinaus von einigen Historikern wie beispielsweise Raul Hilberg in seiner 1992 erschienenen Publikation „Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933 bis 1945“ in der Vergangenheit auch verzerrt dargestellt.
Interessierte können das Buch direkt beim Verlag bestellen. >>> https://www.edition-av.de/

